Vorbereitungen des Regimes für Morde im Ausland laufen nach gleichen Mustern ab.
Politiker und Entscheider im Westen hören seit mehr als 40 Jahren von den Gefahren durch die Ideologie des Welajat-e Faghi des Regimes in Iran, sind informiert über die Verbrechen durch die Quds-Armee, einem Zweig der Revolutionsgarden (Pasdaran) im Ausland, sehen Morde an Exiliranern in westlichen Städten wie Wien, Amsterdam, Paris, Berlin oder London, verstehen, dass das Regime westliche Geiseln, die den Iran besuchen als Faustpfand nehmen, um Gelder und sonstige Vorteile zu erpressen und verhandeln trotzdem mit dem Regime über Nuklearaufrüstung und -forschung des aggressiven und verschlagen agierenden Staates.
Es gibt einige iranische Oppositionsgruppen mit unterschiedlichen Ausrichtungen und Bezeichnungen wie Linke, Monarchisten, Republikaner und viele weitere mehr. Die meisten mussten aus politischen Gründen aus der Islamischen Republik Iran in mehrfachen wiederkehrenden Wellen fliehen.
Doch es gibt auch einige Anhänger des Regimes, die sich als Schiiten aus dem Libanon, Afghanistan, Irak und anderen Ländern in Europa eingefunden haben und sich vom Regime auch zu Demonstrationen oder zu Spionage bewegen lassen. Der religiöse Firnis ist jedoch recht dünn, denn es geht um Politik, um Macht und oft darum Chaos zu stiften und gesellschaftliche Spaltungen zu erreichen.
Iran Front als neue Dachorganisation der iranischen Opposition
Viel Feind, viel Ehr‘, heisst es über Gruppen, die viel Kritik auf sich ziehen. Neben Kritik und Gegnerschaft von eingefleischten Monarchisten und Regime Freunden im Ausland, gibt es für die neu gegründete Dachorganisation Iran Front („Front für die Wiederherstellung des Rechts und der nationalen Souveränität im Iran“) scharfe Angriffe von Ideologen des Regimes in Iran. Mehrere Artikel in Regime Medien gegen Mitglieder der Iran Front deuten darauf hin, dass das Regime Dr. Seyed Mostafa Azmayesh und Vahid Beheshti als echte Bedrohung empfinden und sie ins Visier nehmen. Echte Vorbereitungen für Morde im Ausland.
Während in vielen westlichen Medien Präsident Trump als mögliches Opfer einer jüngst erlassenen Fatwa gehandelt wird, betont die Fatwa ausdrücklich, dass alle, die sich gegen das Regime und den Obersten Führer wenden, getötet werden müssen. Für Ideologen und Anhänger der Regime Ideologie, getarnt unter religiösem Gewand als Schiismus, ist ein solches Rechtsgutachten (Fatwa) eine Legitimation zu handeln.
Wir geben hier die Übersetzung eines Artikels wieder. Im Wesentlichen geht es darum, zu verstehen, dass die beiden erwähnten Männer in Gefahr sind.
Artikel setzen Fatwa fort
„Vahid Beheshti: Ermöglicher von Mossad-Attentaten und ein Akteur im kognitiven Krieg gegen den Iran
Von: Hojjatoleslam Dr. Abdolrahim Biranvand

Analytische Nachrichten-Website „Fergheh News“: In einer Zeit, in der das zionistische Regime seine gesamten militärischen, geheimdienstlichen, Cyber- und Feldkapazitäten mobilisiert hat, um einen gross angelegten hybriden Krieg gegen die iranische Nation zu führen, spielen die Medien und Geheimdienstmitarbeiter des Mossad im Ausland eine entscheidende Rolle bei der Planung und Unterstützung dieser Operationen.
Eine der prominentesten Figuren in dieser Kampagne ist kein Geringerer als Vahid Beheshti, der Chefredakteur des oppositionellen Medienunternehmens DorrTV, und ein aktives Mitglied der derwisch-zionistischen Gruppe unter der Führung von Dr. Seyed Mostafa Azmayesh.
Beheshti ist nicht nur eine Figur der Medienopposition, sondern fungiert auch als direkter nachrichtendienstlicher Vermittler für die Attentate des Mossad im Iran. In den letzten Jahren hat er seine öffentlichen Programme, Tweets, und sogar seine Reisen in die besetzten Gebiete, einschliesslich Reden in der israelischen Knesset, immer wieder dazu genutzt, das zionistische Regime aufzufordern, iranische Militärkommandeure „im eigenen Land“ zu töten.
In einem öffentlichen Dokument aus dem Jahr 2023 ruft Vahid Beheshti ausdrücklich zu Drohnenangriffen auf, um hochrangige iranische Persönlichkeiten wie den Obersten Führer, Generalmajor Bagheri, General Hajizadeh, General Hossein Salami und Hojjatoleslam Hossein Taeb zu eliminieren, und stellt dies fälschlicherweise als „den Willen des iranischen Volkes“ dar. Mit seinem derwisch-artigen Auftreten und seinen populistischen Parolen dient er dem Mossad als psychologischer Verbindungsmann für seine Operationen.
Seit mehr als drei Jahren arbeitet er unermüdlich daran, die mentale Grundlage für Terroranschläge des zionistischen Regimes zu schaffen, sie in den Medien zu rechtfertigen und sie psychologisch vorzubereiten.
Warum ist Vahid Beheshti eine aktive Sicherheitsbedrohung?
1. Er hat Zugang zu sektiererischen Oppositionsnetzwerken, Medien, Oppositionsgruppen im Exil, und sogar zu feindlichen Geheimdiensten. Insbesondere seine Frau (Mattie Heaven) ist Mitglied der rechten Fraktion im britischen Parlament.
2. Er benutzt die Tarnung eines „Menschenrechtsaktivisten“ und „Regimekritikers“, um die militärischen und terroristischen Aktivitäten des Mossad zu beschönigen
3. Er baut aktiv ein synergetisches Netzwerk zwischen separatistischen Bewegungen, monarchistischer Opposition und abweichenden religiösen Sekten auf, um die iranischen Sicherheitsinstitutionen zu untergraben.
4. Er arbeitet ständig daran, das Konzept der „legitimen Ermordung“ in den Köpfen der iranischen Öffentlichkeit zu normalisieren und versucht, militärische Angriffe auf iranischem Boden akzeptabel erscheinen zu lassen.“

Ein weiterer Artikel findet sich hier: ferghenews.
Abdol Rahim Biranvand: Vorbereitungen des Regimes
Einer der führenden Köpfe der Kampagnen gegen religiöse Minderheiten heisst Abdol Rahim Biranvand. Er ist ein niedrig rangiger Kleriker und gehört zu einem exklusiven Zirkel um Modschtaba Chamenei, den ehrgeizigen Sohn des Obersten Führers Ali Chamenei. Seit 2009 hat ihn der Oberste Führer zum Leiter des Instituts für Sekten und Religionen geadelt.
Abdol Rahim Biranvand tritt seit vielen Jahren als Hetzer gegen Gruppen wie Bahai und Derwische auf und macht sie verächtlich. Seine Artikel können als Warnung begriffen werden, bevor Handlungen erfolgen. Das Muster zeigte sich bei Angriffen gegen Versammlungsstätten der Derwische. Zunächst erschienen Artikel und Bücher, die Derwische aller möglicher Traditionen, Verbindungen und Verbrechen beschuldigten. Danach setzten Angriffe aufgehetzter Bassidschi ein und schliesslich griffen auch Pasdaran und Polizei in die Angriffe gegen Derwische ein.
Wenn europäische Politik sinnvolle Gefahren Abwehr betreiben will, sollte sie sich nicht weiter von Aussenministern des Regimes an der Nase herumführen lassen, die Revolutionsgarden auf die EU-Terror-Liste setzen und iranische Oppositionsgruppen schützen und unterstützen.
©Helmut N. Gabel, mehriran.de, 20.07.2025


