Ein gemeinsames Verständnis von Rechten und Würde der Menschen hält die iranische Dachorganisation Front für die Wiederherstellung des Rechts und der nationalen Souveränität in Iran als Rückgrat ihres Wirkens. Ziel ist es, einen friedlichen Neuaufbau des von dem Terror-Regime der islamistischen Ideologen zerrütteten Landes zu gewährleisten und voranzubringen. Eines der Mitglieder, Victoria Âzad, hat in einem Artikel auf Persisch dieses Selbstverständnis veröffentlicht.
Shared Human Rights Values: The Backbone of the Front for the Restoration of Law and National Sovereignty Research in Iran
— Victoria Azad (@victoriaazad24) July 16, 2025
✍️ By Victoria Azad
Founder of the IranianYaran Network / Member of the Front for the Restoration of Law and National Sovereignty in Iran
Wednesday, July… pic.twitter.com/aFx8sY7anu
Gemeinsames Verständnis von Rechten und Würde der Menschen
„In der Flut politischer Gruppen, die behaupten, eine echte Alternative zu sein, zeichnet sich die Front für die Wiederherstellung des Rechts und der nationalen Souveränität im Iran durch gemeinsamen Prinzipien und ihr ernsthaftes Engagement für Menschenrechte aus. Die Mitglieder dieser Front sind nicht einfach nur politische Aktivisten – sie sind zurückhaltende und demütige Persönlichkeiten mit einer erfolgreichen Bilanz bei der Verteidigung der Menschenrechte: durch aktive Mitgliedschaft in Organisationen wie Amnesty International, jahrelange Fürsprache, Unterstützung von Opfern der Unterdrückung und unermüdliche Offenlegung und Veröffentlichung von gravierenden Menschenrechtsverletzungen im Iran.
Dieser ethische und menschliche Ansatz ist das grösste Gut der Front. Ein Gut, das nicht auf leeren Sprüchen, sondern auf Taten und tief reichenden Wurzeln im Kampf gegen religiöse Tyrannei und für Freiheit und Gerechtigkeit beruht. Eine Nation, die der jahrzehntelangen Machtspiele und des Verrats überdrüssig ist, verdient politische Bewegungen, die verantwortungsbewusst sind, auf persönliche Zurückhaltung beruhen und die Rechte und die Würde der Menschen in den Mittelpunkt stellen.
Im Gegensatz zu einigen aggressiven und intoleranten Gruppierungen innerhalb der Opposition – die jeden Andersdenkenden als Verräter brandmarken und „Es lebe der Schah“ mit Ehre gleichsetzen – will die Front beweisen, dass man wahrhaftig Iraner sein kann, der tief in seinem kulturellen und zivilisatorischen Erbe verwurzelt und dennoch zeitgemäss, demokratisch und ein Verfechter der Gedankenfreiheit ist.
Denjenigen, die die politische Landschaft fälschlicherweise so darstellen, als gäbe es keine fähige Alternative zum Regime, und denjenigen, die die Mullahs durch Monarchen ersetzen wollen, sagen wir Folgendes: Die Front für die Wiederherstellung des Rechts und der nationalen Souveränität im Iran ist mit ihren aktiven Kräften innerhalb und ausserhalb des Landes und ihrem unerschütterlichen Bekenntnis zum geistigen und menschenrechtlichen Erbe ihrer Mitglieder nicht nur bereit, das islamistische Regime abzulösen, sondern sie setzt sich voll und ganz für den Aufbau eines neuen Iran ein – auf Grundlage der Menschenwürde, der Rechtsstaatlichkeit und demokratischer Prinzipien.
Die Menschen, die morgen wählen werden, müssen heute wissen, auf Grundlage welcher Werte sie ihre zukünftigen Führer wählen werden – und diese Front steht mit Ehrlichkeit und unerschütterlicher Treue zu ihren Menschenrechtswerten bereit für die Freiheit, an der Seite des ruhmreichen und ehrenwerten iranischen Volkes.

Wir schwören beim Blut unserer gefallenen Kameraden, standhaft zu bleiben – bis zum Ende.“
©Victoria Âzad, betreibt einen Blog, der dem Sieg der Freiheit in Iran gewidmet ist und publiziert auch in diversen Tageszeitungen und Online-Portalen. Übersetzung auf Deutsch Helmut N. Gabel, mehriran.de

Die iranische Dachorganisation Front für die Wiederherstellung des Rechts und der nationalen Souveränität in Iran versteht sich als inklusive Sammelbewegung, die sich Menschen in Iran als Alternative zu Kultorganisationen, die sich an charismatischen Persönlichkeiten orientieren oder diese gottgleich und kritiklos in den Himmel loben. Die Gründungsmitglieder leben zumeist in Europa (Frankreich, Schweden, Belgien, Grossbritannien, Niederlande, Dänemark, Deutschland, Luxemburg, Schweiz) und stehen in engem Kontakt zu verschiedenen Gruppen und Bevölkerungsschichten in Iran. Vor allem in Grossbritannien ist Vahid Beheshti als der Mann, der seit beinahe 900 Tagen vor dem Foreign Affairs Office campiert, einen Hungerstreik absolviert hat und einige Morddrohungen in Kauf genommen hat, um die Listung der Revolutionsgarden als Terrororganisation zu erreichen.




