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Strassenaktion für die Freiheit aller Gewissensgefangenen im Iran auf dem Berliner Alexanderplatz

Nach wie vor bedroht das Regime im Iran Menschen mit eigener Meinung oder Weltanschauung massiv. Diese musikalische Strassenaktion wendet sich vor allem gegen die drohende Todesstrafe für Mohammed Ali Taheri.

Mohammed Ali Taheri

Bei der letzten Aktion vor dem Konsulat Iran's in Frankfurt

Pressemitteilung:

„Nach wie vor übt das Regime im Iran Druck auf Minderheiten aus, nach wie vor werden Menschen auf Grund ihrer Überzeugungen mit dem Tode bedroht. Mohammad Ali Taheri, Begründer einer spirituellen Bewegung im Iran, wurde wegen „Verderbtheit auf Erden“ angeklagt. Ihm droht der Tod durch den Strang. Zahlreiche seiner Anhänger befinden sich nach Protesten für seine Freilassung in iranischen Gefängnissen mit dem Vorwurf die Sicherheit des Staates zu gefährden. Taheri befindet sich seit Oktober 2011 in Einzelhaft unter dem Vorwurf „islamische Heiligkeiten“ beleidigt zu haben. Eine solche Beleidigung wird durch das Regime abgeleitet, dass er durch seine Praktiken den Interessierten Methoden zur Heilung aufzeigt, die keine religiöse Behörde oder ein Mitglied der Mullahhierarchie braucht. Die Verurteilung zum Tode für Ausübung der Glaubens- und Meinungsfreiheit stellt eine extreme Verletzung von Menschenrechten dar. 
In Solidarität mit allen Gewissensgefangenen im Iran und aus Protest gegen die Vorgehensweise des Regimes im Fall Taheri wird die Internationale Organisation zum Schutz der Menschenrechte im Iran (IOPHRI) zusammen mit dem Verein Karamat und weiteren Menschenrechtsorganisationen am Samstag, 5. September 2015 ab 16:15 eine musikalische Strassenaktion auf dem Alexanderplatz in Berlin durchführen. Ein Kamerateam eines iranischen Senders wird die Aktion vor Ort aufnehmen und verschiedene Interviews zu dem Fall Taheri und anderen Gewissensgefangenen durchführen.“

Internationale Organisation zum Schutz der Menschenrechte im Iran