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Was kommt nach Ahmadinedschad?

Pressemitteilung des Internationalen Komitees für die Rechte von Studenten und Derwischen im Iran

Während Haschemi Rafsandschani, Vorsitzender des Expertenrats, mehr und mehr von der Macht zurückgedrängt wird, gibt es eine wachsende Anzahl im inneren Kreis des Regimes, Präsident Mahmoud Ahmadinedschad fallen zu lassen.

Das lässt den Schluss zu, dass man sich im Kern des Regimes Gedanken macht über die "Zeit nach Ahmadinedschad”.

Vor der inszenierten Wiederwahl von Ahmadinedschad, hat das Regime beträchtliche Summen für interne und externe Propaganda aufgewendet, um Ahmadinedschad der Außenwelt als Stimme der Gerechtigkeit in der Innen und Außenpolitik zu präsentieren. Seither hat die Gruppe um ihn herum viel an Glaubwürdigkeit eingebüßt und irreparablen Schaden hervorgerufen. Daher scheint das Regime nicht weiter an der Aufrechterhaltung seiner politischen Machtstruktur festzuhalten.

Die Gegner Mahmoud Ahmadinedschads haben einen Kampf um die Macht innerhalb der Islamischen Republik begonnen, der darauf hinzielt die Ära Ahmadinedschad und Khatami zu beseitigen und ein System zu installieren, das auf totalem Faschismus innerhalb des Landes stützt und die Massenkonversion außerhalb des Landes zu dieser Ideologie vorsieht.

Das mittelalterliche faschistische System im Iran schafft knebelnde und fesselnde Rahmenbedingungen, unter denen das darbende Iranische Volk leidet. Dieses iranische Volk lässt aber nichts unversucht, seine Freiheit und seine vollen Bürgerrechte zu gewinnen und gleichzeitig die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit für ihre Situation zu wecken.

Internationales Komitee für die Rechte von Studenten und Derwischen im Iran

Berlin, Toronto,Washington