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UN Menschenrechtsrat hält 16. Sitzung in Genf

Südwind organisiert einen side-event zu den Menschenrechten im Iran.

Am 10.März 2011 fand zwischen 15:00 und 17:00 Uhr eine Anhörung zu den Menschenrechten im Iran in der UN in Genf statt. Fokus der Veranstaltung waren die eklatanten Verletzungen der Rechte religiöser Gruppen im Iran von Seiten des Regimes. Stella Szonn moderierte für Südwind die Veranstaltung mit Herrn Moradi, Heidelberg, Frau Ala'i, Genf, Frau Nazanin, London (Link zur Rede auf Englisch) und Herrn Azmayesh, Paris (Link zur Rede auf Englisch). Im Fokus standen kurdische Gruppierungen von Ahl-e-hagh, Yarsan, der Fall des schiitischen Klerikers Boroujerdi und seiner Anhänger, die sich für eine Trennung von Staat und Religion aussprechen, die Bahai und Derwische des Nematollah Gonabadi Ordens. 

Am Ende war klar, dass das Regime im Iran sich heraus nimmt die "richtige" Interpretation von Religion und Weltgeschichte zu vertreten, um in dessen Folge die Menschen, die anders denken zu verfolgen, auszuschließen und zu beseitigen. Hintergrund für die Verfolgung von religiösen Minderheiten im Iran, ist also der Alleinherrschaftsanspruch des Velayat-e-faghi Systems, der Andersdenkende rücksichtslos behandelt.

Nach mehreren Dutzend öffentlichen side-events und Sitzungen hinter verschlossenen Türen mit eindringlichen Schilderungen verschiedener Organisationen ging die Sitzung mit einem klaren Trend zu Ende.

Deutlich zeigte sich ein Trend bei der UN einen Menschenrechts-Rapporteur speziell für den Iran zu ernennen, der das Land in Kürze mit einem UN Auftrag besuchen wird.

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