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Keine Nachrichten von 8 Gonabadi-Derwischen aus einem großen Teheraner Gefängnis

mehriran.de - Es liegen derzeit keine Informationen vor über die 8 Gonabadi-Derwische, die von den Sicherheitskräften eines Teheraner Gefängnisses angegriffen wurden.

mehriran.de - Laut den Berichten der Kampagne zur Verteidigung politischer Gefangenen und der Zivilgesellschaft gibt es noch keine Information von den acht Gonabadi Derwischen, die in Abteilung 3 des großen Teheraner Gefängnisses eingesperrt waren und von den Gefängniswachen am 29.August 2018 angegriffen wurden. Es wurde gesagt, dass "diese Derwische in Einzelhaft verlegt wurden, aber bisher hatten sie keine Kontakte oder Treffen mit ihren Familien."

Faezeh Abdipour sagte: "Es ist 44 Tage her, dass wir von meinem Mann und den anderen Derwischen keine Nachrichten haben. Die Familien fragen an jedem Tag verschiedene Institutionen an, aber sie bekommen immer die gleichen Antwort. Wenn sie in Einzelhaft sind, machen wir uns um ihre Gesundheit Sorgen, weil dort das Essen schlecht wie Müll ist und es kein gesundes Trinkwasserhaben gibt."

Eine der Familien der Derwisch-Gefangenen sagt: "Es wurde den Familien gesagt, dass diese Situation bis November dauert. Die einzige Antwort, die der Gefängnisaufseher, Herr Rustami, gegeben hat: 'Es gibt keine Hindernisse zum Besuch der Gefangenen', aber wenn wir das Gefängnis besuchen, erfahren wir, 'Der Befehl für keine Besuche kommt von oben!' - wir werden hingehalten."

Drei der Derwische, Ebrahim Allahbakhshi, Ali Karimi und Jafar Ahmadi, die im großen Teheraner Gefängnis inhaftiert waren, wurden nach dem Angriff von Gefängnisaufsehern in die sogenannte "Methadon"-Abteilung verlegt. Von ihnen wurde 120.000 Tomans verlangt, um nur für eine Woche auf dem Boden der Zellen schlafen zu dürfen.

Ebrahim Allahbakhshi, Ali Karimi und Jafar Ahmadi, drei der Gonabadi-Derwische im großen Teheraner Gefängnis, die aus unklaren Gründen für drei Wochen Besuchsverbot von ihrer Familie auferlegt bekommen haben, sollen 120.000 Toman bezahlen, um nur vom Korridor ins Zimmer kommen zu dürfen und dort auf dem Boden schlafen.

Die Hafträume in der Methadon-Abteilung vom Gefängnis sind eher für Süchtige, Verbrecher und Diebe gedacht. Nach Angaben dieser drei Derwische ist die Gelbsucht eine allgemeine Krankheit in dieser Abteilung und sie können die Toiletten nicht verwenden, weil das Risiko sich Gelbsucht einzufangen, sehr hoch ist. Es wird gesagt, dass der Mangel an Trinkwasser und das Auftreten von Insekten in Kash zu den anderen Problemen gehören, mit denen Methadon-Häftlinge konfrontiert sind.

Laut Madschzouban Nour findet die Erpressung der Derwisch-Häftlinge unter verschiedenen Vorwänden statt. 

Es sei darauf hingewiesen, dass die Sicherheitskräfte des Faschafiyya-Gefängnisses am Morgen des 29. August 2018 die Derwische in Abschnitt 3 des Gefängnisses angegriffen haben und sie mit Schlagstöcken, Elektro-Schockern und Tränengas traktiert haben.

Alborz Eskandari, Kasra Nouri, Reza Entesari, Pouria Nouri, Mehdi Eskandari, Said Soltanpour, Mehrdad Rezaei, Ali Obeydavi, Hassan Shahreza, Sekhawat Salimi, Amir Noori, Jafar Ahmadi, Babak Moradi, Majid Moradi, Mohammad Reza Darvishi, Heydar Teymoori, Ali Mohammad Shahi Alborz Eskandari, Amin Soleimani, Sajjad Baradaran und Akbar Dadashi wurden von Gefängniswärter zusammengeschlagen und ihre körperliche Zustand ist sehr kritisch.

Zwei Gonabadi Derwische, Ahmad Irankhah und Saeed Durandish, die im Großen Teheraner Gefängnis inhaftiert waren, wurden aus Protest gegen die Unkenntnis der Situation der acht Derwische nach dem Angriff am 29.August, in Streik getreten. Sie sagten: "solange es von den vermissten Derwischen keine Nachrichten gibt, wollen wir auch kein Besuch und Telefonat mit unseren Familie haben."

www.kampain.info/archive/25188.htm