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Iran-Land der religiösen und ethnischen Vielfalt, Chancen und Gefahren - Konferenz in Brüssel

Unsere letzte Konferenz fand unter dem Namen "Iran - country of ethnic and religious diversity, chances and opportunities" am Freitag, den 21.Januar 2011 in Brüssel statt.

Neben der Europaparlaments Abgeordneten Marietje Schaake, Niederlande, brachte die Konferenz einige Vertreter des vielfältigen Spektrums im Iran zusammen an einen Tisch. Ziel der Veranstaltung war es den Dialog unterschiedlicher Gruppierungen zu fördern, um sich gegenseitig besser zu kennen, zu verstehen und Hand in Hand den Weg zu mehr Demokratie und Freiheit im Iran zu gehen. Hinlänglich bekannt ist die gesellschaftspolitische Situation im Iran und das Wesen und die Absichten des Regimes. Zur Zeit formiert sich der Widerstand der Exiliraner zu einer gemeinsamen Phalanx auf der Grundlage der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.

Video von der Veranstaltung

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Naser Boladai, Sadegh Nabatchian, Ali Ashrafi Moravi und Dr. Mostafa Azmayesh brachten unisono die Vielfalt der Ethnien und Weltanschauungen im Iran zur Sprache. An Hand der Beispiele von Kurden, Balutschen, Derwischen und Studenten zeigten sie auf, wie sich der Schatten des Regimes von Ali Khamenei über die Vielfalt der Kulturen, Sprachen und der Souveränität der einzelnen Gruppierungen und ihrer Kultur, Sprache und Traditionen ausbreitet und sie im Namen eines Personenkults, der sich hinter Velayat-e-faghi verbirgt, vereinnamt.

Frau Schaake begrüßte die gemeinsame Konferenz so vieler verschiedener Gruppierungen und betonte die Notwendigkeit weiterer Dialoge genauso, wie viele der anwesenden Teilnehmer. Sie versprach sich weiterhin sowohl für Einzelschicksale (siehe Resolution für Nasrin Sotudeh) als auch für die Verbesserung der allgemeinen Menschenrechtslage im Iran einzusetzen. Frau Schaake setzt sich auch weiterhin bei Catherine  Ashton, der Hochkommissarin für Außen und Sicherheitspolitik im EP, dafür ein, sogenannte intelligente Sanktionen gegen Verantwortliche innerhalb des Regimes durchzuführen. Frau Schaake forderte alle Politiker und Regierungen auf, die Menschenrechte im Iran auf ihre Agenda zu priorisieren.

Unter den Teilnehmern in Brüssel war auch Emile Frankh, ein Vertreter von Amnesty International, Belgien, der auf die Aktionen ein Gesicht für Freiheit im Iran/Ein Gesicht für Menschenrechte im Iran hinwies und feststellte, dass die Aktionen Bilder von sehr unterschiedlichen Menschen zeigen, die vereint für eine Sache eintreten. Er wünschte sich bald in Teheran und anderen Gegenden Iran's eine solche Aktion durchführen zu können, um Bilder für Menschenrechte in anderen Ländern von Iranern unterschiedlichster Ausprägung gemeinsam auf einem Poster zu vereinigen.