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Die Barbaren des Regimes setzen ihre Barbareien fort

IOPHRI.SE - Sicherheitskräfte im Iran starten weitere Attacken gegen Derwische und andere missliebige Bürger unter konstruierten Vorwürfen.

mehriran.de - Wie Aktivisten der Internationalen Organisation zum Schutz der Menschenrechte im Iran (IOPHRI) aus Stockholm berichten, haben Sicherheitskräfte im Iran weitere Attacken gegen Derwische in Teheran und auf der Insel Kish durchgeführt. Dies gaben die Aktivisten während einer großen Kundgebung in der schwedischen Hauptstadt bekannt. Sie warnten das Regime vor weiteren Angriffen.

Derwische, Baha'i, Sunniten und konvertierte Christen werden im Iran willkürlich verfolgt und unter zum Teil bizarren Vorwürfen verhaftet, attackiert und verfolgt. Ihr Grabstätten und Versammlungshäuser werden zerstört.

Zuletzt wurde das Oberhaupt des Nematollah Gonabadi Ordens, Dr. Nour Ali Tabandeh, bei einer Autofahrt zu einer Zeremonie von Zivilagenten in einem Geländewagen und einem Motorrad verfolgt und bedrängt. Die Agenten trugen Mundschutz und filmten alle Insassen des Fahrzeugs des greisen Oberhaupts. Die Agenten wurden ihrerseits aus einem unauffällig begleitenden Fahrzeug der Derwische fotografiert.

Diese Drohkulisse soll die Derwische einschüchtern. Derwische gehören im Iran zu jenen Kräften der Zivilgesellschaft, die immer wieder gegen willkürliche Inhaftierungen und brutale Verhöre durch die Sicherheitskräfte protestieren. Das Regime im Iran sieht sein Image bei seinen internationalen Freunden dadurch in Gefahr.

Laut Ali Reza Hosseinzadeh, einem nach Schweden geflüchteten Studenten aus dem Iran, werden die Proteste gegen Verfolgungen diverser Gruppen im Iran und gegen die vielen Hinrichtungen im Iran fortgesetzt und die europäischen Regierungen gebeten das Regime unter Druck zu setzen.

Helmut N. Gabel für mehriran.de